Orientalische Tänze aus 1001 Nacht   Bauchtanz-Show Alina-Amata aus Thüringen

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Bauchtanz - Show Alina-Amata aus Thüringen















 

BAUCHTANZSHOW "ALINA-AMATA" -
GRUNDRHYTHMEN DER ORIENTALISCHEN TANZMUSIK

So wie es in Deutschland die Rhythmen Walzer und Polka gibt, so gibt es im nahen Osten auch zahlreiche Rhythmen.

   

Der AYUB ist ein häufig verwendeter "kurzer" Rhythmus, der oft schnell gespielt wird. Man kann ihn aber auch langsam und stark spielen, dann vermittelt er ein völlig anderes mystisches Gefühl. Er heisst dann ZAAR und wird in Nordafrika zu rituellen Zeremonien gespielt, in den man böse Geister aus einem Menschen treibt.

BELEDI heisst wörtlich ländlich. Er ist eigentlich eine MAQSUM-Variation. Trotzdem unterscheidet er sich erheblich von ihm, da er aus der Folklore stammt und eher langsam gespielt wird. Tänzerinnen haben dem Rhythmus diesen Namen gegeben, weil sie ihn mit einem bestimmten ländlichen Stil von Tanz und Musik verbinden.

Der MAQSUM ist wohl der am häufigsten verwendete Rhythmus, besonders in der modernen Popmusik, sowohl in Afrika als auch im vorderen Orient. Er wird in unzähligen Variationen gespielt, geht sofort ins Tanzbein und feuert einen zum Mitklatschen an. Besonders gerne wird er auch als fetzige Grundlage für ein Trommelsolo genommen.

Der SAIDI stammt aus Oberägypten (Südägypten)und ist ein sehr erdiger und kraftvoller Rhythmus. Er wird in einem mässigen Tempo gespielt und von lauten, durchdringenden Rohrblasinstrumenten (Mizmar) begleitet.

Der SAUDI - wie es der Name schon verrät, stammt dieser Folklore-Rhythmus aus der Golf-Region. Junge Mädchen tanzen ihn in langen leichten und prachtvollen bestickten Gewändern und lassen ihr Haar durch Kopfdrehungen wehen.

Der MASMUDI - ist der klassische Rhythmus. Er wird auch MASMUDI KEBIR (großer Masmudi) genannt und häufig in religiöser Musik verwendet. Er ist gemässigt im Tempo und kraftvoll im Ausdruck - perfekt, um wunderbare Melodien über ihn zu entwickeln, die eine Tänzerin so richtig inspirieren können.

Der MELFUF ist der Fetzer unter den Orientrhythmen. Bei großen Galashows in Kairo benutzen die Tänzerinnen den Melfuf für den Auf- und Abgang von der Bühne.

Der CHIFTETELLI wird auch in der griechischen und türkischen Musik verwendet. In der arabischen Musik wird er manchmal auch TAQSIM genannt, weil er aufgrund seines langsamen, ruhigen Charakters genügend Raum für ein Soloinstrument lässt (z.B. für die Bambusflöte Nay).

Der ELZAFFA gehört traditionell zur orientalischen Hochzeit wie unser Hochzeitsmarsch. Überall, ob auf dem Land oder in den Städten werden Hochzeitspaare lautstark von diesem Rhythmus begleitet. Auch in der Tanzmusik hat er seinen angestammten Platz.

Der KARSHILAMA - ein Vertreter der Folklore aus der Türkei und dem Balkan. Im arabischen Raum findet man ihn nur gelegentlich und wird dort AQSAQ genannt.

BRUNO ASSENMACHER - Ethno-Percussionist,

1954 geboren, stammt aus einer Kölner Musikerfamilie. Nach langjährigem Engagment in verschiedenen Percussions-Stilen hat er sich auf die orientalische Musik spezialisiert. Neben dem Verstehen der orientalischen Rhythmen und dem Erlernen der verschiedenen Trommeltechniken, legt er besonderen Wert auf die Förderung des eigenen Rhythmusgefühls. Auf der CD "Einführung in die Grundrhythmen der Orientalischen Tanzmusik" von Bruno Aßenmacher (Produktion: Sakkara GmbH Baden-Baden; Konzeption: Bruno Aßenmacher und Andrea Strauß) findet man ausführliche Lernanweisungen zu den oben genannten zehn wichtigsten Grundrhythmen.